Ringelblume

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Ringelblume (Calendula officinalis)

Die Ringelblume ist eine Pflanze, die in vergangenen Zeiten oftmals zur Liebesweissagung benutzt wurde. Es ist die typische Pflanze, die für das Spielchen „Er liebt mich, er liebt mich nicht“ benutzt wurde, und teilweise noch immer benutzt wird. Früher glaubte man, dass man durch das Abzupfen der einzelnen Blütenblätter herausfinden konnte, ob der Wunschpartner einen liebt oder nicht. Auch für einen Liebestraum nutzte man diese Pflanze. Ein Aberglaube besagt, dass man die Ringelblume mit Sommerkräutern zu einer Salbe vermischen muss. Diese trägt man vor dem Schlafengehen auf, und betet den Heiligen Lukas an. Man bittet ihn um einen Traum von seinem Liebsten. Doch dies ist eben nur ein Aberglaube, aus längst vergangenen Zeiten.

Die Ringelblume hat eine etwas ungewisse Herkunft. Es ist nicht belegbar woher diese Pflanze stammt, doch man vermutet die Herkunft im Mittelmeerraum. Die bekanntesten Anbaugebiete der Ringelblume gibt es in Deutschland und in den Niederlanden. Doch auch in Polen, Ungarn und Ägypten wird die Ringelblume angebaut.
Diese Pflanze ist eine sehr hübsche Pflanze, welche durch ihre grellen orangefarbenen Blütenblätter sehr auffällt. Die Blüten sind immer Orange, wobei sie ein schwaches Orange, bis hin zu einem kräftigen Orange, das fast rötlich wirkt aufweisen können. Es handelt sich hierbei um eine krautige Pflanze, welche eine maximale Höhe von 70 cm erreichen kann. In der Regel wird sie jedoch nur 30 bis 50 cm hoch. Die Blätter sind behaart und fest.

Für viele ist die Ringelblume nur eine Beetpflanze. Doch sie ist vielmehr, denn sie zählt zu den Heilpflanzen. Die Heilpflanze wirkt entzündungshemmend, und beschleunigt die Wundheilung. Sogar bei Magen- Darmgeschwüren wird die Ringelblume eingesetzt. Die Ringelblume wird wissenschaftlich Calendula officinalis genannt. Sie gehört der Familie der Korbblütler an.

Mögliche Wirkung

adstringierend, entzündungshemmend, krampflösend.

Mögliche Anwendungsgebiete

Hautentzündungen, Ekzeme, Geschwollene Lymphknoten, Infektionen, Leberschwäche, Magen- und Darmstörungen, Menstruationsschmerzen, Mundschleimhautentzündungen, Quetschungen, Schlecht heilende Wunden.

Verwendbare Pflanzenteile

Blüten, Blätter